Lernen und erleben
Die Grundschule Logabirum mit ihrem ländlichen Charme ist eine klassische Dorfschule, wie man sie nur noch selten antrifft.
Die idyllische Lage der Schule am Rande des Logabirumer Waldes wird durch die rundherum landwirtschaftlich geprägte Kulturlandschaft unterstrichen. Der Schulweg entlang der Wallhecken ist verkehrssicher und mit dem Bus oder Rad stressfrei zu bewältigen.
Der Spielplatz mit Waldkulisse lädt zum Spielen und Erkunden ein - ein positiver Impulsgeber für die kreative Erholung der Kinder.
Zum optimalen Lernumfeld gehört auch die familiäre und überschaubare Größe der Schule. In 4 Klassen werden zur Zeit 86 Schüler unterrichtet. Die Kinder kennen sich untereinander. Freundschaften aus Kindergartenzeiten werden vertieft. Das soziale Miteinander wird durch eine Klasse der Lebenshilfe zusätzlich bereichert.
Die Verbundenheit mit der Natur nimmt im Schulalltag eine tragende Rolle ein. Mühle, landwirtschaftlicher Betrieb, Geestrücken und Storchennest - der Sachkundeunterricht wird dadurch anschaulich zur erleb- und begreifbaren Einheit.
Auch der sportliche Schwerpunkt zeichnet die Logabirumer Schule aus. Die Teilnahme an Fußballturnieren, Bambiniläufen, Schwimmunterricht u.v.m. belebt den schulischen Alltag.
Aufbauend auf den vielen positiven Gegebenheiten verschafft die Schule ihren Schülern Zugang zu neuen Kommunkationsmedien. 10 moderne Rechner, mit Internetanschluß und Lernprogrammen werden von den Schülern ab der zweiten Klassenstufe genutzt.
In Logabirum soll Schule Spaß machen. Die Motivation zum Lernen ist dabei überaus wichtig, um die Kinder als selbstbewusste Individuen auf die weiterführenden schulischen Aufgaben vorzubereiten.
Die Geschichte der Grundschule Logabirum
verfasst vom Logabirumer Ortschronisten Werner Müller
anläßlich des 50jährigen Schuljubiläums 2004
"Aus,
aus, aus, das Spiel ist aus, Deutschland ist Fußballweltmeister! – Wer
von den Älteren erinnert sich nicht noch an die Reportage des
unvergessenen Sportkommentators Herbert Zimmermann, in der er der vor
den Rundfunkempfängern sitzenden Nation mitteilt, dass die Deutsche
Fußballnationalmannschaft erfolgreich nach den Sternen gegriffen hat.
(...)
Auch das Logabirum des Jahres 1954, diese kleine
selbstständige und selbstbewusste Gemeinde vor den Toren der Kreisstadt
Leer hatte in diesen Tagen etwas zu feiern:
Die neue Schule wurde eingeweiht.
Zu
eng war es geworden, das alte, 1860 erbaute 2-klassige Schulgebäude
neben der Kirche an der stark befahrenen damaligen Bundesstraße 75. Acht
Schuljahrgänge mussten dort unterrichtet werden. Im Jahre 1947 zum
Beispiel stiegen die Schülerzahlen, auch bedingt durch die Flüchtlings-
und Vertriebenenkinder auf 188."
Weiterlesen kann man hier. Die gesamte Chronik mit historischen Bildmaterial finden Sie hier als pdf (18,1 MB).